Begriffe rund ums SYPT

SYPT
Die Abkürzung SYPT steht für Swiss Young Physicists' Tournament. Weil sich niemand ein solches Wortmonster merken kann, sprechen alle nur vom SYPT. Beim SYPT treten Teams aus der ganzen Schweiz in Physics Fights gegeneinander an und versuchen die Gegner (und natürlich auch die Jury) von der Qualität der eigenen Forschungsergebnisse zu überzeugen.

Teilnahme
Beim SYPT können Schülerinnen und Schüler teilnehmen, welche in der Schweiz eine Schule der Sekundarstufe II (Gymnasium, Berufsmittelschule, etc.) besuchen. Da es sich um einen Teamwettbewerb handelt, meldet ihr euch im Idealfall gleich zu dritt an.
Bei der Vorbereitung darf und soll jede verfügbare Hilfe (Freunde, Physiklehrpersonen, NobelpreisträgerInnen, …) in Anspruch genommen werden. Viele Ideen für die Bearbeitung der Probleme findet man im ausführlichen Reference Kit von Ilya Martchenko.

Probleme
Im Mittelpunkt stehen jedes Jahr 17 spannende Probleme. Diese werden von einem internationalen Komitee festgelegt und sorgen entsprechend rund um die Welt für rauchende Köpfe. Zur Bearbeitung ist neben physikalischem Wissen vor allem auch experimentelles Geschick erforderlich. Grundsätzlich ist jede Hilfe erlaubt, aber vergiss nie: Beim SYPT musst du deine Resultate gegen die kritischen Gegner selber überzeugend vorstellen können.

Physics Fight
Der Ablauf eines Physics Fights ist genau vorgegeben und orientiert sich an "richtigen" Forschungskonferenzen. Drei Teams treten als Reporter, Opponent und Reviewer gegen einander an. Die "Turniersprache" ist Englisch – wie bei einer richtigen Forschungskonferenz. Aber keine Angst: Punkte gibt es primär für die (physikalischen) Inhalte, nicht für perfekte Aussprache und Grammatik!

Jury
In der Jury sitzen neben Physiklehrpersonen der beteiligten Schulen Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Industrie. Ihre Aufgabe ist es, die Leistungen der an einem Physics Fight beteiligten Teams fair zu beurteilen und – ähnlich wie im Eiskunstlaufen – mit Noten zwischen 1 und 10 zu bewerten. Der wichtigste Teil folgt aber häufig erst danach, wenn sich hitzige Diskussionen über die vorgestellte Theorie entwickeln …